Dienstag, 21. April 2026

Der äußerst seltene Einsatz gekaufter Gipsformen...

 ...für den Keramikguss ist bei uns im Werkstatt Atelier keine Spaßveranstaltung. Entwürfe, Modell- und Formenbau sind normalerweise eigene Ausführung.
Nun gibt es allerdings einige unterschiedliche Gießmassenreste, die angemischt und verbraucht werden sollen, um den Materialbestand zu reduzieren und gleichzeitig hinterher auch Einsatz zu finden.
Und da beginnt der Prozess des Überlegens und Umsetzens.
In diesem Fall fiel die Wahl unter anderem auch auf 2 (vor Ewigkeiten gekaufte größere Rosenkugelformen, die unseren selbst hergestellten Kugelgrößenbestand als Zwischengrößen auffüllten).
Da die Gießmassenmischung aus verschiedenfarbigen Tonmassen mit z. T. unterschiedlichen Brennstufenbereichen besteht), ist das Ergebnis nun ein Brennbereich, der den Steinzeugbereich nicht erreicht und der mit unserem Glasurenspektrum (nur Hochbrand) nicht abgedeckt werden kann. Daher werden die gegossenen *Rosenkugeln* nun zu Ollas verarbeitet - eine nicht so arbeitsintensive Lösung, da sie unglasiert bleiben und auf der angepassten Brennstufe gebrannt werden können.
Bei den eigenen verwendeten Gussformen (Deko-Objekte) werden wir im Niedrigbrand brennen und dabei unsere dafür noch vorhandenen Glasurreste verbrauchen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 















Montag, 20. April 2026

Und wieder mal Nachnutzung...

...ein Teil unserer fix improvisierten mobilen Abtropfwannen für unsere Kleinst-Gussformen für das keramische Gießen wurde vor dem Entsorger bewahrt...
Ausgediente und dann ausschlachtete Kühlschränke haben eigentlich immer noch nutzbare Inhalte, wie beispielsweise dieses Abtropfgitter...


 

Sonntag, 12. April 2026

Ab morgen geht's weiter mit dem Sichten...

...(Aus)sortieren, Entscheiden im unüberschaubaren Bestand älterer, ausschließlich selbst hergestellter Gipsformen nach eigenem Modellbau seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends...
So Einiges davon geht nun als unikate Form in den Verkauf.


 

Donnerstag, 9. April 2026

Inzwischen trennen wir uns von über 30-jährigen Gipsformen...

 ...die nach eigenem Modellbau in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends selbst hergestellt und ausschließlich unter dem Namen two lives Keramik selbst verwendet wurden.
Besonderheit war neben einem aufwändigen Glasurverfahren mit partiellen Aufträgen auch immer die Aufständerung mit selbstgebauten Ständern, um ein Rundum-Glasieren ohne Beschädigungen wie Schleifpunkte o. ä. zu ermöglichen.
Die abgebildeten Feuerbohnen wurden als Deko-Objekte mit etwa 12 cm Länge damals bei 1060° C gebrannt.
Die 2-teilige Gipsform wurde für das keramische Gießverfahren oder für das Einformen von plastischer Tonmasse konzipiert.
Diese gebrauchte 2-teilige Gipsform *Feuerbohne* ist mehr als 30 Jahre alt und nur einmalig vorhanden. Sie wurde damals als Modell und als Negativform für ein besonderes Projekt von two lives Keramik hergestellt und auch nur in dem Zusammenhang genutzt.
Inzwischen ist unser Gipsformenlager übervoll und wir trennen uns von nicht mehr aktuell verwendeten Formen. Wie die Abbildungen zeigen, sind beide Formteile mit kleineren Macken versehen, die aber den Guss, bzw. das Einformen nicht entscheidend beeinträchtigen, sondern beim Versäubern der Gussnaht verstrichen werden können. Bei dieser Form werden beide Hälften offen gegossen und nach der Entnahme hälftig zusammengesetzt.



 

 



 

 

 

Bild I zeigt eine glasierte, keramische Feuerbohne, die aufgeständert rundum glasiert gebrannt wurde. Die glasierte Feuerbohne zeigt eine Möglichkeit der Weiterverarbeitung und ist nicht Bestandteil des Angebotes.
Wer Interesse an der 2-teiligen Gipsform hat, kann diese bei uns per email anfragen.

Sonntag, 5. April 2026

Repräsentative Unikat-Schale: Direktabformung einer Palmschote...

 ...mit Glasuren- und Oxid-(rückseitig) aufträgen. Die Palmschote war gerade so lang, dass diese keramische Unikat-Schotenform im Ofen noch ihren Platz fand...





 




Noch ist diese einmalige Schale anzuschauen (und zu haben) im Künstler Werkstatt Atelier two lives Einklang/Hannover...


 

Sonntag, 29. März 2026

Und wieder liegt so ein Reparatur-Freitag hinter uns - und die Käfer liegen auf ihren Rücken...

...und  bekommen in Phase I aufgepolsterte Oberschenkel, die in Phase II dann noch farblich angepasst werden müssen, bis dann demnächst wieder die Flugzeit beginnt...

Und dann gab es noch ein wenig Weiterarbeit von Jan an seiner geplanten Schaufenster-Deko...