Samstag, 24. Januar 2026

In den letzten Wochen endgültig ausgemistet und nun konsequent durch weiterverarbeitete Stücke ausgedienter Heizwendeln ersetzt...

Bei uns im Werkstatt Atelier gehören sie nun jahrzehntealter Vergangenheit an:   Die blöden Dreikantleisen und elenden Metallfüße, die im Rahmen unserer umfangreichen Keramikbrände durch so manche Glasurüberläufe oder hohe Brenntemperaturen schnell nicht mehr einsatzbereit sind...

Monatelange Tests haben unser Nachnutzungskonzept für ausgediente Heizwendeln, die noch ihre Wicklungsform haben, bestätigt. 

Diese sind optimal einsatzfähig ohne weitere Belastungsverformungen auch auf unserer max. Temperaturstufe bei 1250° C und tun nun regelmäßig ihre Dienste - auch bei schweren Objekten... 

Ein weiterer Vorteil liegt in der Wärmevereteilung zwischen Objekt und Ofenplatte und auch der leichten Beweglichkeit der Spiralständer.

Ein zügiges Einräumen der glasierten Objekte ist gerade bei den einteiligen, zu Ringen ineinandergehakten Wendelstücken gewährleistet. Selbst bei einem möglichen Glasurüberlauf auf die Spiralringe, sind diese schnell durch ein kurzes Zusammendrücken der durch Glasur verbundenen Stellen mit Hilfe einer Zange schnell von den Überläufen befreit und wieder einsatzfähig. 

Und so  wieder mal den Wirtschaftsinteressen - vor allem der Industrie, die speziell für den Hobbymarkt produziert - individuell was entgegengesetzt... 



 

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